Künstler

Anabel Montesinos (Konzert, Fr. 5.10. & Workshopdozentin)

Die Spanierin Anabel Montesinos und der Kubaner Marco Tamayo verbindet neben der Liebe zur Gitarre vor allem der unbeschwerte Zugang zu ihrem Repertoire. Da wird Paganini an die Seite der Beatles gestellt oder Musik von Mozart vierhändig auf einer Gitarre gespielt. Anabel Montesinos ist mit 17 Jahren die jüngste Gewinnerin des Internationalen Gitarrenwettbewerbs Francisco Tarrega. Schon mit 11 trat sie als Wunderkind auf mit großen Werken der Gitarrenliteratur. Sie konzertiert in bedeutenden Konzertsälen, mit hochrangigen Orchestern und Dirigenten sowie mit ihrem Mann Marco Tamayo. Ihre CD Recital wurde ins Musikprogramm von British Airways aufgenommen.

 

Marco Tamayo (Konzert, Fr. 5.10. & Workshopdozent)

Der Kubaner Marco Tamayo, Professor am Mozarteum in Salzburg und der Musikhochschule Klagenfurt, gilt als einer der wichtigsten Gitarrenpädagogen unserer Zeit. Der von der italienischen Zeitung La Stampa überschwänglich als „König der Gitarre“ bezeichnete Gitarrist sprengt mit seiner virtuosen Technik die herkömmlichen Standards. Er gewann mehr als 25 erste Preise bei bedeutenden Musikwettbewerben. Er ist künstlerischer Leiter des Gitarrenwettbewerbs Michelle Pittaluga und Direktor der Guitar Society in Salzburg. Die italienischen Städte Alessandria und Solero haben Tamayo zum Ehrenbürger ernannt.

Weitere Informationen zu Marco Tamayo finden Sie auf www.marcotamayoedition.com

 

Alegrías Trio (Konzert, Fr. 5.10 & Workshopdozenten)

Der Begriff „Alegrias“ kommt aus dem Flamenco und bedeutet übersetzt „Freude“ oder „Spielfreude“. Genau diese Spielfreude und Leidenschaft ist es, die Dimitri Lavrientiev, Takeo Sato und Klaus Wladar in ihren Konzerten vermitteln wollen. Alle drei Preisträger wichtiger internationaler Gitarrenwettbewerbe, studierten an der Musikhochschule Augsburg. Nach dem Abschluss ihres Meisterklassenstudiums gründeten sie 2007 das Alegrias Trio. Heute unterrichten Lavrientiev und Wladar selbst am Leopold-Mozart Zentrum der Universität in Augsburg, Takeo Sasto wirkt als Professor für Gitarre am Konservatorium in Vorarlberg. Die Musiker, die aus drei verschiedenen Nationen stammen – Russland, Deutschland, Österreich – haben es sich zum Ziel gesetzt, das überaus interessante Repertoire für drei Gitarren auszuloten und in dieser ungewöhnlich reizvollen Besetzung auf neues, klangvolles Terrain vorzustoßen. Sie sind dafür bekannt, sich über die Grenzen von Klassik und Unterhaltungsmusik hinwegzusetzen. Dabei spielen sie Tschaikowkys „Nussknacker“ ebenso virtuos wie das „Pink Panther“ Thema von Mancini oder Hits wie „Las Vegas“.

Weitere Informationen zu Alegrías Trio finden Sie auf www.alegriastrio.de

 

Jon Gomm (Konzert, Sa. 6.10.)

ist ein englischer Singer-Songwriter und Performer mit einem unglaublich virtuosen Gitarrenstil. Mit einer einzigen akustischen Gitarre, die gleichzeitig Schlagzeugsounds, Basslinien und Melodien erzeugt, sind seine Songs auf eine Vielzahl von Einflüssen und Stilen wie Blues, Soul, Rock und sogar Metal abgestimmt. Das Hauptaugenmerk liegt auf seinem ausdrucksstarkem Gesang und dem herausragenden Songwriting. Jon Gomm schrieb seinen ersten Song mit sechs Jahren und begleitete bald seinen Vater, einen Musikkritiker, zu Gastspielen in seiner Heimatstadt Blackpool. Tourende Musiker konnten bei der Familie Gomm wohnen, wenn sie ihrem Sohn Jon im Gegenzug Gitarrenstunden gaben. Auf diese Weise lernte er Blues Legenden wie BB King oder Jack Bruce of Cream kennen. Heute tourt Jon Gomm durch Europa, Australien, Kanada und den USA. Er hat eine riesige eingeschworene Fangemeinde und gilt bei Insidern als einer der talentiertesten und innovativsten Akustik-Gitarristen weltweit. Seine Debüt-CD „Hypertension“ wurde 50000 mal verkauft, seine letzte CD „Dont`t Panic“ war innerhalb von drei Tagen ausverkauft.

Weitere Informationen zu Jon Gomm finden Sie auf www.jongomm.com

 

Claus Boesser-Ferrari (Konzert, Sa. 6.10. & Workshopdozent)

Er ist den Wertingern in Erinnerung geblieben als musikalischer Freigeist: Claus Boesser-Ferrari feierte 2012 die Premiere des Gitarrenfestivals mit. Seine Stellung jenseits aller Konventionen deutet sich schon in seiner musikalischen Biographie an: Von der Rockmusik kommend studiert er zwei Jahre die klassische Gitarre am Konservatorium in Speyer, bewundert gleichzeitig Tom Praxton, Ralph Towner, Albert Ayler, Miles Davis oder Jimi Hendrix. Mittlerweile steht Boesser-Ferrari für eine ganz eigene Ästhetik und Klangsprache, die sich zwischen „aufregend schönen Stimmungsbildern“ (Deutsche Welle) und „ernster, bisweilen impressionistisch malender Musik“ (Die Zeit) bewegt. Sein Programm umfasst genauso eigene Kompositionen wie Jazz-, Rock- und Folktitel, die er mit flirrenden Klang-Kaskaden oder raffiniert percussiven Grooves neu interpretiert. Er schreibt auch Musik für Theater wie u.a. die Schaubühne Berlin, das Schauspiel Zürich oder das Nationaltheater Mannheim. Boesser-Ferrari tourt in Ländern wie Indien, China, den USA, Skandinavien, Russland oder Kanada.

Weitere Informationen zu Claus Boesser-Ferrari finden Sie auf www.boesser-ferrari.de

 

Rising Stars: Woch & Guzik Duo (Konzert, So. 7.10.)

Das polnische Nachwuchs-Duo zählt schon heute zu den besten weltweit. Zahlreiche Preise heimsten sie mit ihrem Können ein. Den letzten räumten sie vor kurzem in Domodossola im italienischen Piemont ab. Dort fand der Internationale Wettbewerb „Paola Ruminelli“ für Gitarre und Kammermusik statt. Der Preis beinhaltet den Auftritt auf dem Wertinger Gitarrenfestival. Die polnischen Gitarristen traten schon in vielen großen Hallen auf, auch in der Carnegie Hall in New York. Den Höhepunkt ihrer bisherigen Laufbahn kennzeichnet die Zusammenarbeit mit den Assad-Brüder Sergio und Odair. Die Brasilianer widmeten dem Nachwuchs-Duo eine Komposition. Deren Weltpremiere fand 2017 in Polen statt während eines gemeinsamen Konzertes mit den Assad-Brüdern und war die erste derartige Veranstaltung in der polnischen Gitarrengeschichte. Sergio Assad schrieb in einer Kritik: „Exzellente Technik und Zusammenspiel charakterisieren das Woch&Guzik Duo. Ich habe wenige europäische Ensembles gesehen, die Latin Music auf so gute Weise verstehen.“

Weitere Informationen zum Woch & Guzik Duo finden Sie auf www.woch-guzik.com

 

Jürg Kindle (Konzert, So. 7.10., Ensembleleitung & Workshopdozent)

Als junger Gitarrenlehrer in den 1980-er Jahren begann Jürg Kindle für seine Schüler Stücke zu komponieren. Zu dieser Zeit gab es noch kaum brauchbares Unterrichtsmaterial für die Bedürfnisse eines bald flächendeckenden Musikschulwesens. Nach über 30 Jahren blickt der Schweizer heute auf ein reiches Gitarrenwerk mit über 80 Publikationen bei international renommierten Verlagen zurück. Darunter sind über 200 Solostücke, 20 Quartette, mehrere Duos, Trios, Werke für Gitarrenensembles, Kammermusik mit Gitarre sowie für Mandolinen. Seine pädagischen Lehrwerke sind Standard im Unterricht. Als Referent und Seminarleiter ist Kindle europaweit tätig. Er ist Dozent an der Pädagogischen Hochschule des Kantons St. Gallen. In Wertingen leitet er das Festival-Ensemble mit Workshopteilnehmern.

Weitere Informationen zu Jürg Kindle finden Sie auf www.juergkindle.ch

 

Joscho Stephan Trio (Konzert, So. 7.10. & Workshopdozent)

Kaum ein Gitarrist vermag derzeit den Gypsy-Swing auf so hohem Niveau zu spielen wie Joscho Stephan. Er prägt wie kein anderer den modernen Gypsy-Swing – durch seinen authentischen Ton, mit harmonischer Raffinesse und rhythmischem Gespür; vor allem aber mit atemberaubender Solotechnik hat sich Stephan in der internationalen Gitarrenszene einen herausragenden Ruf erspielt. Er versteht es wie kein Zweiter, aus der Vielzahl aktueller Gypsy-Swing-Adaptionen herauszuragen, indem er neben den vielen Interpretationen der bekannten Klassiker den Gypsy-Swing mit Latin, Klassik und Pop liiert. Hier zeigt sich Stephans Stärke als kreativer Visionär. Das begeistert Jung und Alt gleichermaßen. Seine beiden letzten Produktionen erfuhren eine besondere Anerkennung. 2015 wurde „Gypsy meets Groove“ ebenso für den Deutschen Schallplattenpreis nominiert wie sein aktuelles Album „Guitar Heroes“. Er hat auf vielen bedeutenden Festivals in ganz Europa gespielt. Auch in den USA konnte er mit Konzerten u.a. in Nashville, Chicago, San Francisco, Detroit oder im legendären Jazzclub Birdland und dem Lincoln Center in New York begeistern. Joscho gilt in der Szene als legitimer Thronfolger des egendären Django Reinhardt. Er wird von Günter Stephan (Rhythmusgitarre) und Volker Kamp (Kontrabass) begleitet.

Besetzung:
Joscho Stephan: Sologitarre
Günter Stephan: Rhythmusgitarre
Volker Kamp: Kontrabass

Weitere Informationen zu Joscho Stephan Trio finden Sie auf www.joscho-stephan.de

 

Johannes Tonio Kreusch (Künstlerischer Leiter & Workshopdozent)

Seit seinem Solo-Debüt in der Carnegie Recital Hall im Jahr 1996 führten ihn Konzertreisen als Solist und Kammermusiker um die ganze Welt. Er hat vielbeachtete CDs und Rundfunktaufnahmen produziert und arbeitet mit renommierten Musikern wie Giora Feidman oder Badi Assad. Kreusch gibt weltweit Seminare und Meisterkurse. Das Akustik Gitarrenmagazin nennt ihn „einen der kreativsten Klassikgitarristen der Gegenwart“. Er ist Künstlerischer Leiter der Internationalen Gitarrenfestivals in Hersbruck und Wertingen und leitet zusammen mit Jazz-Pianist Cornelius Claudio Kreusch das „Look into the Future“ Musikfestival in Burghausen sowie die Ottobrunner Konzertreihe bei München.

Weitere Informationen zu Johannes Tonio Kreusch finden Sie auf www.johannestoniokreusch.com